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BloodlandsTimothy Snyder „Bloodlands“ Europa zwischen Hitler und Stalin

10. Juli 2011

BloodlandsTimothy Snyder Deutsch „Bloodlands“ Europa zwischen Hitler und Stalin

von Weltkrieg.cc

Unendliche Steppen, rießige Sumpfgebiete keine ausreichend befestigten Strassen, Staub und Hitze sowie im Winter klirrende Kälte, eigentlich eine Wüste. „Bloodlands“ nennt dieses Gebiet Timothy Snyder, Professor für osteuropäische Geschichte an der Yale University.

Das Buch von „Timothy Snyder „Bloodlands“ erscheint am 12 Juli in seiner Erstausgabe in Deutschland auf deutsch, sagt Maria Lourdes.

Timothy Snyder erzählt in seinem aufsehenerregenden, zutiefst aufwühlenden Buch drei miteinander verknüpfte Geschichten

  • Stalins Terrorkampagnen,
  • Hitlers Holocaust und
  • den Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die nichtjüdische Bevölkerung.

So wie sie sich tatsächlich zugetragen haben sollen: zur gleichen Zeit und am gleichen Ort. Makellos recherchiert, atemberaubend geschrieben und von eindringlicher Humanität gehört Bloodlands zu den historischen Büchern, die einen anderen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts eröffnen.

Noch bevor der Zweite Weltkrieg begann, hatte Hitlers zeitweiliger Partner und späterer Gegner Stalin bereits Millionen von Menschen umgebracht – und setzte dieses Morden während des Krieges fort. Bevor Hitler besiegt war, hatte er auch Millionen Menschen ermorden lassen – und ließ eine Millionen gezielt verhungern. All dies geschah auf einem einzigen Gebiet: den „Bloodlands“ zwischen Russland und Deutschland.

Doch als der Zweite Weltkrieg zu Ende war, verschwand die Erinnerung an diesen millionenfachen Mord in der Dunkelheit hinter dem Eisernen Vorhang. Nicht nur unser Bild vom Holocaust erweist sich jedoch mit dem Blick auf die „Bloodlands“ als unvollständig und westlich verzerrt. Auch die Geschichte Europas gewinnt ein verlorenes Terrain im Osten zurück: die gemeinsame Erinnerung an 14 Millionen Tote und die größte Tragödie der modernen Geschichte.

Das Buch ist der erste Versuch, die gesamte Politik der Massenmorde sowohl der stalinistischen Sowjetunion als auch von Nazi-Deutschland zu beschreiben, sagt Snyder in einem Interview bei Standard.at

Meine Prämisse ist die Beobachtung, dass fast alle deutschen und ein unverhältnismäßig hoher Anteil der sowjetischen Massenmorde in ein- und demselben Gebiet stattfanden, das ich die „bloodlands“ nenne:

das westliche Russland, das Baltikum, Weißrussland, die Ukraine und der Großteil Polens. Nur wenn man den Holocaust in sein historisches Umfeld setzt, kann man am besten seinen historisch präzedenzlosen Charakter herausstreichen.

Ich wollte nicht zuerst vergleichen, sondern aufzeichnen, beschreiben und erklären. Das ist bisher noch nie so geschehen. Sie haben natürlich Recht: Wenn man Nazi-Deutschland und die Sowjetunion in einer Geschichte zusammen- bringt, löst man zwangsläufig eine Kontroverse aus. Aber ich will herausstreichen, dass dieses Gebiet zu unterschiedlichen Zeiten von den Nazis und von den Sowjets beherrscht wurde.

Das bedeutet, dass die rund hundert Millionen Menschen, die dort lebten, selbst ständig Vergleiche zogen, was oftmals eine Frage von Leben und Tod war. Zu suggerieren, dass der Vergleich ein Tabu ist, erscheint mir sehr befremdlich. Denn er war eine essentielle Erfahrung der Menschen, die in jenem Gebiet lebten. Litauische und ukrainische Nationalisten haben überhaupt keine Freude mit mir. Denn ich beschreibe im Buch die Beteiligung politisch motivierter Litauer und Ukrainer und anderer an den Morden im Rahmen des Holocaust.

Als Historiker ist es für mich das Wichtigste zu beschreiben und zu erklären, was geschah. Diese Art moralischer Erpressung, dass man über dieses oder jenes nicht schreiben darf, weil es indirekt irgendwie die politische Diskussion beeinflussen könnte, ist aus der Sicht eines seriösen Historikers abzulehnen. Quelle: Der Standard.at

Maria Lourdes sagt: Chapeau und Bravo Timothy Dalton!

Timothy Dalton

Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Landkarte aus England. Die englische Zeitschrift „Truth“veröffentlichte 1890 eine Karte, die exact dieses von Timothy Snyder genannte „Bloodlands“, als Aufmarschgebiet und als „russische Wüste“ bezeichnet. 

Auch sind in der Karte von 1890 in etwa die Grenzen von 1945 abgebildet. Geeignet für Experimente- für soziale Zwecke.

Renate Riemeck, Historikerin – beschreibt in ihrem Buch: Mitteleuropa, Bilanz eines Jahrhunderts exakt dieses Gebiet als „Wüste, für sozialistische Experimente geeignet“.

„Hinter den Plänen standen u.a. maßgeblich das englische Königshaus und der Vatikan. So wird Geschichte gemacht. Deutschland hat man danach systematisch in 2 Weltkriege getrieben. Und der Kommunismus, sowohl als auch der Nationalsozialismus, wurden als Modell dann „ausprobiert“. Zitat Ende

Kommt die Karte aus der City of London?

Diese Karte soll testamentarisch an Lord Rothschild weitergegeben worden sein! Ob die Karte aus der „City of London“ kommt, weiss man nicht, sagt Maria Lourdes. Fakt ist, es gibt sie und ein soziales Experiment kann sowohl ein Krieg, aber auch ein Konzentrationslager als „Wohnort für Zwangsarbeiter“ der IG-Farben Werke sein. Das „Experiment Kommunismus“ oder auch „Nationalsozialismus“ hier zu erwähnen, wäre wohl einer Verschwörungstheorie nahe, zumindest was den Mainstream anbelangt, ist aber so: gar heftig wurde experimentiert, sagt Maria Lourdes!

Sowohl Stalin als auch Hitler wurden durch die Banken-Mafia finanziert. …..Und aufeinandergehetzt! Das weiss man heute und ist unleugbar, sagt Maria Lourdes.

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