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Amy Winehouse gestorben – Gute Nacht mein Engel!

3. August 2011

Verderbtheit und Sucht, Indizien der heutigen westlichen Kultur

„Gute Nacht mein Engel!“

Quelle: german.irib.ir

Das war der Satz, womit Mitch Weinhouse seine berühmte Tochter Amy bis zu ihrer ewigen Ruhestätte im Friedhof Edgwarebury im Norden Londons begleitete. Amy Weinhouse, die einige internationale Preise für ihre Melodien und Musik erhalten hatte, war als sie beigesetzt wurde nur 27 Jahre alt. So wurde ihr Name dem Ende der Liste der Mitglieder von „Club 27“, das heißt Club von prominenten Musikern von „Rock and Roll“ und „Blues“, die ihr Leben im Alter von 27 Jahren verloren hatten hinzugefügt. Abgesehen von Musikstil, ist das, was Amy Weinhouse mit vielen von 45 Mitgliedern dieses Klubs der Toten verbindet, der Sucht, der ein Geschenk der Sucht war.

Zwar sind die Ergebnisse der Untersuchungen der Polizei zur Entdeckung der Todesursache von Weinhouse bislang nicht veröffentlicht sind, aber vor langer Zeit hatten die Ärzte diese berühmte englische Sängerin vor Todesgefahr durch Sucht gewarnt. Zumindest binnen den vergangenen 6 Jahren waren die Nachrichten über Amy Weinhouse eher über ihre starke Sucht an Alkohol, Heroin, Kokain und anderen Arten von Drogen sowie Berichte über ihr krankhaftes Verhalten, ihrer Selbstqälerei und Misshandlung von anderen. So war diejenige, die Mitch Weinhouse als ihr Vater Engel nannte in Wahrheit eine Psychotikerin, die wegen psychischen Problemen ein qualvolles Leben aushielt. Sie bediente sich, um sich von diesen Qualen zu retten Drogen, Psychotropika und Alkohol. Normalerweise verdient eine Person mit diesen Eigenschaften anstatt Respekt das Mitleid von anderen.

Man sollte aber etwas vorsichtig über Weinhouse reden, denn dieser psychopatische „Engel“ war einer des zeitgenössischen Kunst-Mythos der westlichen Welt und war für manche Jugendliche, besonders für die westlichen Jugendlichen beliebt. Die Fernsehen zeigten weltweit die englischen Jugendlichen, die sich vor dem Haus von Weinhouse in London, oder in ihrer Beisetzungsstätte im Friedhof Edgwarebury versammelt hatten und für Amy, die als Psychotikerin anstatt Applaus ihrer Fans eher ihre Hilfe brauchte, weinten.

Man war auch in den USA und anderen Ländern der Welt beim Tod des Königs der Popmusik Michael Jackson Zeuge derselben Szenen. Auch war der schwarze ungesellige Mann, der mit seinen Melodien weltberühmt worden war und wie Coca Cola und McDonald zu Welt-Symbolen der USA geworden war wie Amy Weinhouse in die Krallen von Drogen und Psychotropika geraten. Stoffe, die ein glänzendes und außergewöhnliches Talent wie ihn, der in der Popmusik eine Revolution in Gang gesetzt hatte als jungen Mann in den Tod rissen. Menschen wie Jackson und Weinhouse bleiben nicht nur als berühmte Menschen der Musikwelt, sondern sie werden wie jeder andere namhafte Mensch allmählich zu einem Vorbild und Mythos. Die Funktion der Mythos besteht darin, dass sie als Sinnbild der Wertmaßstäbe zum Leuchtfackel der Gemeinschaften, insbesondere der kommenden Generation werden. Die Mythos widerspiegeln die Wertmaßstäbe einer Gemeinschaft und übertragen sie auf die kommende Generation.

Michael Jackson war ein Schwarzer aus dem bevölkerungsreichen Mittelstand der USA, der eine große Berühmtheit und einen großen Reichtum erlangt hatte. Aber er ist kein Beispiel für den Aufstieg eines Mitgliedes der erniedrigten Rasse der Schwarzen in den USA.  Als er wegen der Arzneimittelvergiftung, die möglicherweise wegen übermäßigen Verbrauchs von Medikamenten gegen Depression aufgetreten war, beigesetzt wurde, zählte er nicht mehr zu den Schwarzen. Jackson war ein Mann, der trotz der Gewinnung des Titels „bekanntester lebender Mensch der Welt“ als Schwarzer Minderwertigkeitsgefühl hatte. Er benutze seinen Reichtum, um seine Identität zu ändern und ließ seine Hautfarbe zum Weiß ändern, um nicht mehr als Schwarzer bezeichnet zu werden. So gelang es dem erfolgsreichsten Mensch der Welt nicht, zu einem Sinnbild zu werden, der auf der Weltszene den fanatischen Blick auf die Farbigen ändert oder das Selbstvertrauen der Schwarzen verstärkt. Michel Jackson war ein Künstler, der obwohl über Frieden sang, auf keinen Fall mit sich selber und der Welt Frieden schließen konnte.

Auch die englische Amy Weinhouse stellt eins der westlichen Sinnbilder der Kunst dar. Auch gehört sie zu den berühmten Menschen, deren Verhalten mit den vom Westen behaupteten Wertmaßstäben nicht im Einklang steht. Sie hatte unter anderem des Öfteren im Rausch nach dem Gebrauch von Drogen oder alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit ihre Nahestehenden und Fans angegriffen oder Gewalt angewendet hatte. Diese verstorbene Künstlerin hatte in manchen ihrer Programmen Gedichte zur Erniedrigung von Schwarzen, Invaliden oder Indern und Pakistanern gesungen, die prinzipiell mit den Wertmaßstäben wie Friedensliebe, Schätzung der menschlichen Würde, Grundsatz der Gleichheit der Menschen, Respektierung der Rechte von Rassen- und Religionsminoritäten oder mit anderen Worten mit dem Grundsatz der behaupteten Toleranz in der westlichen Kultur nicht im Einklang stand.

Als Weinhouse den großen Preis der USA Grammy Award, einer der wichtigsten Musikpreise auf der Weltebene empfang, wurde sie wegen Straftaten mit Drogen im Territorium der USA verfolgt. Das heißt wäre sie in die USA gereist, würde sie dort festgenommen. Das bedeutet die US-Amerikaner hatten den Grammy-Preis einer Künstlerin verliehen, die selbst augrund der Normen ihrer Gemeinschaft als ein Mensch gegen die Gemeinschaft bezeichnet wurde und von der Gemeinschaft getrennt werden sollte.

Die Süchtigkeit der Berühmtheiten der Kunstwelt stellt die destruktivste wirksame Seite ihres Lebens als Mythos dar. Nach Auffassung von Antonio Maria Costa, Direktor der UN-Agentur für Drogen und Kriminalität enthält die Süchtigkeit von Berühmtheiten eine destruktive Botschaft, die in der Propaganda für den Gebrauch von Drogen besteht. Mit anderen Worten finden die Berühmtheiten und selbst zerstörende Handlungen wie Süchtigkeit und die gemeinschaftsfeindliche Handlungen wie Brutalität eine enge Verbindung mit dem Gedächtnis der Menschen, insbesondere der jungen Generation und werden zur Kultur. In Manchen Fällen wird der Besuch von Rehabilitationszentren durch bekannte Menschen wie die berühmte amerikanische Sängerin Britney Spears oder ihre Rückkehr aus diesen Zentren irgendwie zu einer Medienpropaganda, die sie im Fokus der öffentlichen Meinung hält. Mit anderen Worten wird die Süchtigkeit zu einem propagandistischen Thema für diese Berühmtheiten.

Amy Weinhouse, die durch ihren tragischen Tod noch berühmter wurde, ist ein Beispiel für die Berühmtheiten, deren Antiwerte wie Sucht und Brutalität sie mehr als ihre Kunst bekannt gemacht hatten. Aus der Sicht von denjenigen westlichen ja sogar nicht westlichen Jugendlichen, die auf ihren Konzerten für sie schrieen und nun nach ihrem Tod trauern, stellen die Mythos nicht mehr das Sinnbild der hohen menschlichen Wertmaßstäben dar. Sie sind Menschen, die als Süchtige sich zerstören und als Straftäter nach Zerstörung der Gemeinschaft streben. Eigenschaften, die nach Auffassung des Vaters von Amy Weinhouse einem „Engel“ gehörten, aber der Westen sollte so bald wie möglich denen „Gute Nacht“ sagen.

Dieser Artikel wurde von german.irib.ir veröffentlicht und zeigt wie im Iran über den Westen und unsere Kultur gedacht wird!

Dieser Artikel wurde von german.irib.ir veröffentlicht und zeigt wie im Iran über den Westen und unsere Kultur gedacht wird!

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From → Brot und Spiele

9 Kommentare
  1. Als Dorfschreiber agiere ich stets im Bewußtsein meiner Beteungslosigkeit, maße mir deshalb ungern an, über andere zu urteilen. Schon gar nicht über Maria Lourdes und ihre Arbeit, die ich bisher so gern im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten unterstützt habe. Umso schwerer fallen mir diese Zeilen, doch dieser Beitrag über Amy „Weinhouse“ ist mehr als mangelhaft.
    Ist der von Google übersetzt? Oder ist das Satire?
    Als früher mal aktiver Provinz-Journalist erschreckt mich dieser Artikel ebenso, wie als von „Süchtigkeit“ Betroffener – das kann nur jemand geschrieben haben, der keinerlei Ahnung von Sub- und Pop-Kultur, von Musik und Drogen hat.
    „Schuster, bleib‘ bei Deinen Leisten“ sagt der Volksmund.

    • Lieber Dorfschreiber, die Überschrift ist verlinkt und am Ende der Seite steht die Quelle. german.irib.ir/. Der Artikel soll die Denkweise über die westliche Popkultur im Iran aufzeigen.
      Das Problem dabei, der Quellverweis ist unter die Videos gerutscht, ich werde das gleich ändern, danke für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

  2. Das erklärt einiges – ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass dieser Artikel aus der Feder von Maria Lourdes stammen soll.
    Im „offiziellen“ Iran werden sicher viele die westliche Popkultur so betrachten, doch auch dort gibt es eine Jugend, die sich gerade zu eben dieser westlichen Popkultur hingezogen fühlt.
    Und in kaum einem Land gibt es mehr Heroin-Abhängige, als im Iran.

    • @dorfschreiber: ich bin und werde immer ein Fan von der Amy sein.
      Wie sieht’s denn aus lieber dorfschreiber, hast Lust ich schalt Dich auf dem Maria LourdesBlog als Mitarbeiter frei.
      Dann kannst Deine Artikel hier veröffentlichen, sagt Maria Lourdes

  3. Dein Angebot ehrt mich, möchte aber erstmal darüber nachdenken – können wir vorab mal per Mail in Kontakt treten? danke

  4. nordlicht permalink

    Die Musikindustrie sitzt im Boot der anderen globalen System-Branchen. Leider fallen immer wieder durchaus kreative Künstler wie Amy W.oder Michael J. auf die Verlockungungen herein, durch deren Marketing Reichtum zu erlangen. Für sensible Persönlichkeiten kann das aber tödlich enden.
    Sobald der Künstler einen Exklusiv-Vertrag unterschrieben hat, wird er zum Sklaven und muss sich für die „grauen Herren“ abrackern. Natürlich kommen die Künstler auch zu einem gewissen Wohlstand, aber um welchen Preis? Sie müssen funktionieren, egal wie es ihnen gesundheitlich gerade geht. Die Musikbranche ist ein (künstlich geschaffenes) schnell lebiges Geschäft. Wie im übrigens business geht es ausschliesslich um Quantität. Dies aber gerade widerspricht dem Anspruch wahrhafter Kunst, denn sie will Qualität.
    Dem irib-Artikel kann ich daher nur zustimmen. Amy hatte ich zuvor nie gehört, Michael verehre ich sehr.

  5. Das erste „Video wurde vom Nutzer entfernt.“ Welches war es denn?

  6. Schnuppi permalink

    Hallo Maria Lourdes,
    Danke für Deine Arbeit und das Fortführen des Werkes von Lupo.

    Zum Iran würde ich gerne einen Hinweis aus dem Buch „Allah ist mit den Standhaften“ von Peter Scholl-Latour bringen. Im Buch wird erwähnt, dass kurz nach dem Sturz des Shahs durch Ayatollah Khomeini dieser die Arbeit von Psychologen und Psychotherapeuten in Arztpraxen und Krankenhäusern verbieten ließ.

    Die Frage ist warum, da doch Psychologie nichts mit Religion zu tun hat und Psychologen auch keine Milizen oder Geheimdienstapparate unterhalten.

    Andererseits würde mich auch interessieren ob in der Zeit in der die Taliban das Sagen hatten (von 1989-2001) und der Mohnanbau stark zurückging, es auch im Iran (ein Schmuggelweg?) zu einem Rückgang der Drogenabhängigen kam.

    Bei Amy Winehouse glaube ich inzwischen, dass hinter ihrem Selbstzerstörungsdrang ziemlich schlimme Erlebnisse aus der Kindheit stecken. Vermutlich geht es um sexuellen Missbrauch und/oder viel Gewalt. Ersteres halte ich deswegen für möglich, weil auf ihrem linken Oberarm (war auf einem Bild im Internet) folgendes in relativ großer Schrift eintätowiert ist:

    „Daddys Girl“.

    Eintätowieren verursacht Schmerzen und wenn man ein Tatoo wieder entfernen will, verursacht dies wieder Schmerzen und eine mehr oder weniger vernarbte Haut.

    Die meisten Menschen versuchen das, was ihnen in der Kindheit angetan wurde, anderen Menschen auf mehr oder weniger versteckte Art und Weise mitzuteilen – immer in der Hoffnung, dass sie jemand versteht, zuhört und ihnen auch begreiflich macht, dass das was ihnen als Kind angetan wurde ein Unrecht, d.h. ein Verbrechen war.

  7. Schnuppi permalink

    Und noch eine Bemerkung zu Britney Spears, weil ich der gleichen Meinung wie Nordlicht bin: Vor zwei oder drei Jahren bei der Preisveranstaltung von MTV oder so was, war ein junger Musiker oder Künstler als Zwischenunterhaltung eingeplant. Zu der Zeit war der Höhepunkt des Absturzes von Britney, mit Einweisung in Entzugsklinik etc., gerade mal ein paar Wochen oder Monate her. Aber die eiskalten Psychos der Musikindustrie (= wie Rüstungsindustrie – es geht um viel Geld und man geht zur Not auch über Leichen) hatten kurzfristig entschieden den jungen Musiker wieder rauszunehmen und dafür die halb neben sich stehende Britney eine Tanzeinlage auf der Bühne zeigen zu lassen, weil sie sich dadurch hohe Werbeeinnahmen wegen der entsprechenden Quote versprachen.

    Es ist deshalb gut, dass es Plattformen wie Youtube oder Myvideo gibt, aber auch da gibt es inzwischen Zensur und man muß genau wie beim Fernsehen aufpassen, was uns ein Film eigentlich so alles an Botschaften ins Gehirn bringen will.

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