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Wirtschaftshilfe für Griechenland und Putin’s Traum von Eurasien

8. Oktober 2011

Der Traum der eurasischen Landbrücke

Putins Traum: ein einheitlicher Wirtschaftsraum, der am 1. Januar 2012 anlaufen und in eine Eurasische Union münden soll, „in einen Teil eines Großen Europas, vereint durch gemeinsame Werte von Freiheit und Demokratie sowie durch die Gesetze der Marktwirtschaft".

Rußland bietet Griechenland reale Wirtschaftshilfe an.

Griechenland könnte zu einem wichtigen Knotenpunkt der Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen entlang der Eurasischen Landbrücke werden.

Politischen Kreisen Griechenlands zufolge, die mit der Entwicklung stärkerer Wirtschaftsbeziehungen zu Rußland befaßt sind, habe Rußland Interesse an Investitionen in die griechischen Eisenbahnen bekundet.

Russen und Chinesen seien dabei, die Eisenbahnverbindungen von Schanghai über Rußland bis nach Europa auszubauen. Zusätzlich habe China einen Teil des griechischen Hafens Piräus gepachtet und benutze ihn als einen der Hauptumschlagplätze für Exporte nach Europa.

Mit russischen Investitionen in die griechischen Eisenbahnen würde Griechenland Teil dieses eurasischen Transportnetzes werden. Rußland habe Griechenland jetzt die Möglichkeit dazu angeboten, doch die gegenwärtige griechische Regierung reagiere abweisend, offenbar durch die EU und ihre Gläubiger dazu veranlaßt. Das neueste Gerücht besage, daß die Regierung die griechischen Eisenbahnen den Franzosen überlassen will, um damit Griechenlands Auslandsschulden zu bedienen!Die Russen wollen wirklichen Kredit in Griechenland investieren, aber diese Regierung gibt die Eisenbahnen einfach weg, um Schulden zu bezahlen, die völlig unbezahlbar sind“, klagte ein Sprecher dem Nachrichtenmagazin EIR gegenüber.

Die Lage sei so untragbar geworden, daß inzwischen offen über den Ausstieg aus Euro und Europäischer Union – bisher ein Tabu-Thema – gesprochen werde. Zwar sei die Mehrheit der Griechen noch für den Euro und die Mitgliedschaft in der EU, doch eine wachsende Minderheit sehe das inzwischen ganz anders.

Das russische Interesses an den griechischen Eisenbahnen wurde von Michail Dmitriew bei der Konferenz „Neue Horizonte für Wirtschaftsbeziehungen auf den Gebieten Investitionen, Handel und Tourismus“, die am 1. und 2. Oktober auf Rhodos stattfand, zur Sprache gebracht. Dmitriew ist Präsident des Zentrums für Strategische Forschung in Moskau.

Im Rahmen einer umfassenden Darstellung über die Möglichkeiten, was Rußland zur Wiederbelebung der griechischen Wirtschaft beitragen könnte, wies Dmitriew besonders auf „Rußlands Fachkenntnisse bei Fracht- und Fahrgastverkehr“ hin und bot Griechenland die Teilnahme an einem der Schlüsselprojekte der Transsibirischen Eisenbahn an. „Russische Investitionen in griechische Eisenbahnen könnten einen Synergieeffekt für ein weiteres ehrgeiziges Projekt erzielen – die Verlängerung des russischen Schienennetzes (mit der größeren Spurweite von 1,52 m) bis nach Bratislava und Wien. Diese neue Verbindung könnte den Container-Massentransport von Ostasien bis ins Herz Europas über die Transsibirische Eisenbahn in Gang setzen. Für die griechischen Eisenbahnen könnte dieses Projekt neue, außerordentliche Möglichkeiten für den Güterverkehr eröffnen und das nationale Eisenbahnsystem wiederbeleben.“ Doch Dmitriew wies auch auf vorhandene Opposition gegen diese Pläne hin, als er sagte: „Unsere EU-Verhandlungspartner sind nach wie vor nicht überzeugt.“

Dmitriew sprach auch von „großen Möglichkeiten für Allianzen auf dem Gebiet des Schiffsverkehrs“. Das ergebe sich aus der Tatsache, daß Griechenland der weltweit größte Schiffsbetreiber nach Tonnage und der fünftgrößte bezüglich der Zahl von Handelsschiffen sei. Teil dieser Zusammenarbeit könnten auch Investitionen in griechische Häfen und die Verbesserung der Verbindungen zu Rußlands Schwarzmeerhäfen sein.

Ein weiterer von Dmitriew angesprochener Wirtschaftsbereich war die Landwirtschaft, für die Rußland „nach wie vor ein nahezu unberührter Exportmarkt für Griechenland ist“, da Griechenland bestimmte landwirtschaftliche Produkte erzeugt, die in Rußland nicht hergestellt werden. Da die gegenwärtige Politik der EU Griechenlands Landwirtschaft schon schwer beschädigt hat, könnte Griechenland auch hier ein Stück Souveränität zurück erobern. Quelle: Büso

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Lupo Cattivo die Eurasische Idee – Die Eurasische Idee (wäre) die größte Gefahr für den Welttyrannen

Als ‘Halbmond’ galt ein virtueller Halbbogen, der eine Reihe von Inseln umfasste, nämlich Amerika, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Japan. Diese Seemächte überwachen die eurasische Landmasse, um jede Tendenz der Zusammenballung der Macht des Herzlandes zu entdecken und nötigenfalls zu verhindern.

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Eigentlich gäbe es ein ganz natürliches Interesse, natürliche Verbündete für Deutsche wie für alle Europäer (mit Ausnahme UK) : Man wende sich nach Osten !
Der Verfasser hat lediglich versäumt (unbekannt ob aus Unkenntnis oder beabsichtigt) die Herrschaft Rothschilds über die Nationen zu nennen, zu erwähnen, dass Leute wie Grey oder Colonel House enge Rothschild-Vertraute waren, nur ein „Netzwerk“ wird erwähnt -namenlos.

Europäische Union in Miniaturformat

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Die Fahrt mit der Transsib ist eine Geschichte für sich. Es ist der Traum fast eines jeden Deutschen und die Horrorvorstellung schlecht hin für fast jeden Russen. Das, was der Deutsche als besonderes Abenteuererlebnis empfindet, ist für den Russen nicht mehr, als einfach nur endlose Tage und Nächte im Zug zu verbringen. hier gehts weiter

Putins transsibirische Eisenbahnpolitik

Eine positive Wende bei der Realisierung der eurasischen Entwicklungskorridore gab es im Herbst 2000, als der russische Präsident Putin die Transsibirische Eisenbahn in den Mittelpunkt seiner asiatischen Diplomatie stellte. Damals sagte Putin in einer Rede vor führenden japanischen Geschäftsleuten:

„Wir können mehr als einen Grund dafür nennen, im asiatisch-pazifischen Raum die Transportwege über Rußland zu wählen. Sie sind viel kürzer und nicht weniger sicher als die Umwege zur See, wie z.B. von Yokohama nach Rotterdam. Transportiert man Container mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Europa, kommen sie in weniger als der Hälfte der Zeit an …  Eine Reise durch Sibirien könnte viele Menschen an den unglaublichen natürlichen Reichtum Rußlands erinnern. Sibirien hat unvorstellbare Rohstoffe, und Rußland fängt erst richtig an, diese zu nutzen. Wir laden unsere Freunde aus dem asiatisch-pazifischen Raum ein, aktiv mit uns an diesem Unternehmen teilzunehmen. Gerade jetzt denken russische Firmen über neue Märkte für ihre Produkte nach, während Bergbauunternehmen neue Methoden suchen, die mineralischen Ressourcen effektiver zu nutzen. Ein Beweis dafür ist die Ausarbeitung umfangreicher Projekte, wie z.B. die Schaffung einer Energiebrücke zwischen Rußland und Japan via Sachalin, und der Bau von Erdgaspipelines von der Region Tomsk nach Westchina und von Irkutsk nach Ostchina und weiter nach Nord- und Südkorea.” hier weiterlesen

Das Oel Imperium

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