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Griechen-Premier Papandreou hat angekündigt sein Amt aufgeben zu wollen…

9. November 2011

Papandreou geht – die nächste Marionette kommt!

Der griechische Premier, Papandreou, hat angekündigt sein Amt aufgeben zu wollen und einer sogenannten Regierung der nationalen Einheit den Weg zu ebenen. Dieser Regierung sollen neben der sozialdemokratischen Pasok auch die oppositionellen Konservativen angehören und sie soll hauptsächlich aus “Fachmännern” bestehen, welche Griechenland retten sollen! Quelle: freiheitsliebe.de

Der Abtritt von Papandreou wird Griechenland nicht retten, die Regierung der nationalen Einheit ebenfalls nicht. Sie dient nur dazu, die Konservativen in die Regierung mit einzubinden und sich ein wenig mehr Vertrauen bei EU und IWF zu erarbeiten, der griechischen Bevölkerung wird diese Regierung nicht nützen. Die konservative Nea Dimokratia hat in den vergangenen Jahren, als sie die Regierung war, vor allem dafür gesorgt ihren eigenen Anhängern Posten zu sichern und das soziale Gefüge in Griechenland weiter aus den Angel zu heben.

Bündnis gegen das Volk

Eine Übergangsregierung aus Nea Dimokratia und der Pasok, vielleicht sogar mit der rechtspopulistischen und ausländerfeindlichen Laos, würde vor allem dafür sorgen, dass die neoliberalen Kürzungspakete der EU durchgesetzt werden. Ein Interesse die Situation der Masse der Bevölkerung zu verbessern haben beide Parteien bisher nicht gezeigt, so kamen sowohl von Papandreou als auch von dem Vorsitzenden der Nea Dimokratia, Samaras, nur Vorschläge, welche die Masse des Volkes bestrafen und nicht die wirkliche Verursacher der Krise.

Die griechische Bevölkerung darf sich nun darauf einstellen, dass eine neue Marionette ihren Staat nach dem Wunsch von EU und IWF und gegen ihre eigenen Interessen lenken wird. Eine Regierung, welche erkennt, dass ein Staat niemals einen ausgeglichenen Haushalt haben wird, wenn die Masse der Bevölkerung nicht die Möglichkeit hat die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, wird Griechenland nicht bekommen. Die Griechen haben das inzwischen erkannt und wenden sich immer stärker den beiden griechischen Linksparteien KKE und  SYRIZA zu, die sich beide dafür aussprechen, die Oberschicht stärker zu belasten und keine Kürzungen von Renten und Löhnen rückgängig zu machen. Die KKE hat besonders im Zuge der Proteste gezeigt, dass sie trotz ihrer teilweise sehr Ideologie bezogenen Politik, die Menschen überzeugen kann auf die Straßen zugehen und sich für die eigenen Rechte stark zu machen und sich nicht alles vom Staat gefallen zu lassen.

Es wird Zeit, dass die Griechen die Möglichkeit erhalten ein neues Parlament zu wählen und die Möglichkeit erhalten sich gegen die Marionetten an der Spitze des Staates auszusprechen. Die Menschen in Griechenland brauchen eine Perspektive. Diese wird nicht durch neue Gelder von der EU geschaffen, welche an neoliberale Projekte geklammert sind, die Griechen müssen die Möglichkeit erhalten eine Regierung zu wählen, welche sich für die Interessen der Masse des Volkes ausspricht und nicht gegen diese handelt!

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