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Libyen Gaddafi und westliche Tricksereien – Wie die Briten Ghadhafis Sohn hofierten

3. Dezember 2011

Wie die Briten Ghadhafis Sohn hofierten – Foreign Office, Baufirmen und  Rüstungsindustrie – Von Peter Nonnenmacher bazonline.ch – Mein Dank an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Alle wollten Diktatorensohn Saif al-Islam zu einer glanzvollen akademischen Karriere verhelfen. Die London School of Economics (LSE) öffnete ihm alle Türen. Der Rektor der LSE nahm ihm, zuvorkommend, die schwere Geldtasche ab.

Einer der Professoren der Hochschule machte sich zu seinem persönlichen Berater. Und die libysche Botschaft bot an, seine Magisterarbeit – und was sonst so verlangt wurde – für ihn zu schreiben.

Saif al-Islam, der jüngst gefangen genommene Diktatorensohn, konnte sich über Mangel an Beistand beim Verfolgen einer glanzvollen akademischen Karriere in Grossbritannien nicht beklagen. Den Antrag auf Aufnahme in die LSE 2002 hatte ihm ein Marketingexperte des britischen Rüstungskonzerns BAE ausgefüllt.

Dies hat der frühere Top-Richter Lord Woolf in seinem Untersuchungsbericht enthüllt, der am Donnerstag vorgestellt wurde. Mit dem Bericht war Lord Woolf beauftragt worden, als LSE-Direktor Sir Howard Davies im März zurücktreten musste, weil herausgekommen war, dass die LSE für diverse Gegenleistungen ein «Geschenk» der Ghadhafi-Familie in Höhe von 1,5 Millionen Pfund angenommen hatte. Seit jener Enthüllung hatten Spötter die LSE in «Libyan School of Economics» umbenannt. Dank Woolfs Bericht haben die Briten aber nun etwas mehr Einblick in die Deals zwischen Libyen und dem Institut, an dem Ghadhafi junior von 2002 bis 2008 eingeschrieben war.

Premier Blair wollte Kontakte

So waren die 1,5 Millionen Pfund (von denen die LSE nur 300’000 Pfund zu sehen bekam) der Hochschule nicht angeboten, sondern von dieser erbettelt worden. Professor David Held, der das Geld für ein eigenes Forschungsprogramm benötigte, hatte sechs Wochen nach der Verleihung eines LSE-Doktor-titels an Ghadhafi auf ein solches Präsent gedrängt. Weder Held noch LSE-Chef Davies, dem eine Beraterrolle bei der staatseigenen libyschen Investment-behörde angetragen wurde, informierten den Aufsichtsrat der Schule.

Laut Woolf wurde das Geld, das durch eine von Saif geleitete Stiftung floss, von je einer türkischen, einer italienischen und einer schottischen Baufirma bereitgestellt. Alle drei Firmen sollen an Aufträgen in Libyen interessiert gewesen sein, eine war zuvor der Korruption überführt worden. Davon erfuhr die LSE nichts. Auch war ihr unbekannt, dass in der Ghadhafi-Stiftung mehrere Jahre lang der Rüstungsriese BAE mit einem Repräsentanten vertreten war. Diskret behandelt wurde auch die Tatsache, dass LSE-Direktor Davies spezielle Kurse für libysche Akademiker gab.

Davies war überdies vom damaligen Premier Tony Blair zum Regierungsberater für Wirtschaftsbeziehungen zu Libyen ernannt worden. Die Blair-Regierung war schon früh an einer Verbesserung der Beziehungen zu Muammar al-Ghadhafi interessiert, sodass sie sich 2002 bei der Elite-Universität Oxford für eine Aufnahme dessen Sohns einsetzte.

Ein «hoher Staatsbeamter» des Aussenministeriums versicherte dem Leiter der Abteilung für Internationale Entwicklung an der Universität, Professor Valpy FitzGerald, dass die Regierungsspitze «Unterstützung in dieser Frage sehr zu schätzen wüsste». Professor FitzGerald aber liess den Bittsteller abblitzen. Herr Ghadhafi, erklärte er, habe nicht die Qualifikation, um für Oxford infrage zu kommen. So landete Saif stattdessen bei der LSE – mit seinen 1,5 Millionen.

Linkempfehlungen zum Thema Libyen

Wer regiert die Welt – von Des Griffin –Buch als Pdf kostenlos lesen!

Es ist meines Erachtens nach eines der besten, wenn nicht das beste Buch zum Thema und erklärt die Zusammenhänge, Verknüpfungen und Verschwörungen zwischen Weltpolitik und Geheimbünden, des „Geldadels“, bzw. der skrupellosen Finanzhaie-und Bankiers der „City of London“ und deren Machenschaften. Dies wird in anderen Büchern leider oft nur angedeutet, aber nicht weiter erläutert. Das Buch ist absolut stichhaltig und deckt unter anderem auch die Zusammenhänge, die zur Französischen Revolution, dem I. und II. Weltkrieg führten, auf.

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Gadaffi, unabhängig und unzensiert  von Lupo Cattivo

Im Namen von Allah, dem Mildtätigen, dem Barmherzigen.

Seit 40 Jahren, oder ist es länger, ich kann mich nicht erinnern, tat ich alles, was ich konnte, um den Menschen Häuser, Spitäler, Schulen zu geben, und wenn sie hungrig waren, gab ich ihnen Essen; ich wandelte sogar bei Benghazi die Wüste in Ackerland um; ich behauptete mich gegen die Attacken jenes Cowboys Reagan; als er meine Adoptivtochter, die ein Waisenkind gewesen war, tötete, hatte er versucht, mich zu töten, stattdessen tötete er jenes arme, unschuldige Kind; dann half ich meinen Brüdern und Schwestern aus Afrika mit Geld für die Afrikanische Union; tat alles, was ich konnte, um den Menschen das Konzept einer wahren Demokratie zu verstehen helfen,

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Wie Rothschild’s inszenierte Revolutionen in Tunesien und Ägypten die islamischen Banken in den entstehenden Märkten Nordafrikas vernichten könnten von Lupo Cattivo

Tunesien hat im letzten Jahrzehnt zunehmend eine wirtschaftliche Liberalisierung erfahren: Im World Economic Forum’s Global Competitiveness Report von 2010-2011 war das Land als das wettbewerbsfähigste in ganz Afrika ausgewiesen und kam im weltweiten Ranking der wirtschaftlich starken Länder sogar auf Platz 32. Der hohe, muslimische Bevölkerungsanteil ist wirtschaftlich eine große Chance für das islamischen Bankenwesen (Islamic Banking) sowie auch für andere Unternehmen.

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