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Iran-Atom-Programm: Teheran hat erneut den Abschuss einer US-Drohne gemeldet.

6. Dezember 2011

Das iranische Raketenprogramm hat offenbar einen herben Rückschlag erhalten, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag. Das fanden US-amerikanische und israelische Experten nach einer Analyse von Satellitenfotos des größten iranischen Raketenforschungszentrums heraus. Sie sprechen sogar von einem verdeckten Krieg gegen die Islamische Republik. Quelle: de.rian.ru
Teheran hat derweil erneut den Abschuss einer US-Drohne gemeldet.  Bei einer starken Explosion auf dem Gelände des mehrere Dutzende Kilometer von Teheran gelegenen Forschungszentrums, in dem Langstreckenraketen getestet wurden, wurden fast alle Bauten zerstört und 17 Menschen getötet, darunter der Begründer des iranischen Raketenprogramms, General Hassan Tehrani Moghaddam.

Der Zwischenfall ereignete sich am 12. November, doch erst jetzt berichteten die Geheimdienste darüber. Der Grund dafür war die jüngste Meldung über eine im Osten Irans abgeschossene Stealth-Drohne des Typs RQ-170 Sentinel. Experten schließen nicht aus, dass eine ähnliche Drohne auch für einen Angriff auf das Forschungszentrum eingesetzt wurde. In Teheran behauptet man jedoch, die Explosion sei ein unglücklicher Zufall gewesen.

Auffallend ist, dass nicht zum ersten Mal über den Abschuss einer Drohne und einem Zwischenfall im Iran berichtet wird. In der vorigen Woche hatte sich eine Explosion neben einem Urananreicherungszentrum in Isfahan ereignet. Insgesamt gab es in den letzten zwei Jahren etwa zwei Dutzende kaum erklärbare Vorfälle in Iran, die zum geheimen Kampf gegen das iranische Atom- und Raketenprogramm gehören könnten. 

Im vorigen Jahr waren zwei bekannte iranische Atomphysiker bei Attentaten getötet worden; ein weiterer Experte wurde schwer verletzt. Offenbar ein Signal für andere Wissenschaftler, dass sie aus den iranischen Forschungsprogrammen aussteigen sollten.
Auch Sabotage und Hackerattacken werden dabei eingesetzt. So verkauften von den US-Geheimdiensten gegründete Strohfirmen den Iranern defekte Ausrüstungen bzw. Ersatzteile für Atomforschungsanlagen. Außerdem wurden iranische Urananreicherungs-Zentrifugen mit dem Stuxnet-Virus außer Betrieb gesetzt. Auch iranische Ölbetriebe und Pipelines wurden gesprengt.

„US-Experten“ schließen nicht aus, dass es sich um einen verdeckten Krieg gegen Teheran handelt. Doch die Verantwortung dafür tragen ihnen zufolge die israelischen Geheimdienste, denn in den USA sind laut Gesetz „Operationen“ verboten. Zumal bei mehreren Aktionen iranische Zivilisten getötet wurden.

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