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Syrien aktuelle Situation: Die Arabische Liga stellt Sanktionen gegen Syrien ein!

23. Dezember 2011

Deutsch: Karte von Syrien CIA World FactbookWährend das Auswärtige Amt von Reisen nach Syrien warnt (hier) und die westliche Staatengemeinschaft die Berichte der ins Land geholten Journalisten, nach dem Motto diffamiert : „da wird nur gezeigt was wir sehen sollen!“ tritt die eigentlich wichtige Meldung in den Hintergrund.

Die Aufhebung der arabischen Wirtschaftssanktionen! Quelle: voltairenet.org

Mit einem typischen Kommunikationsreflex à la Sarkozy feiert die französische Presse das von der Arabischen Liga und Syrien unterzeichnete Abkommen als ein Zurückweichen von Bachar el-Assad. Genauso hatte sie zwei Tage vorher den russischen Vorschlag im Sicherheitsrat gefeiert, den sie als solches von Wladimir Putin darstellte.

In Wirklichkeit ist der russische Vorschlag eine Wiederaufnahme des russisch-chinesischen Textes vor dem Veto, während das Protokoll der Arabischen Liga eine Wiederaufnahme des syrischen Vorschlags vor den Sanktionen ist. Weder die Russen noch die Syrier haben das geringste Gelände preisgegeben. Es ist der Westen der jetzt bereit ist, einen von ihm gestern zurückgewiesenen Text zu betrachten, und die Arabische Liga, die bereit ist, Sanktionen einzustellen und ein Protokoll zu unterschreiben, von dem sie bis jetzt nichts hören wollte.

Die Presse der Golfmonarchien steht ihr nicht nach. Auch sie beschreibt die Zeichnung dieses Protokolls als einen Sieg des Golf Cooperation Council (GCC), deren Monarchen derzeit in Riad versammelt sind und schreibt die „Syrische Wende“ dem russischen Druck zu.

Der Daily Star aus Beirut beschreibt die syrische Wirtschaftskrise: 25% Wertverlust des Pfundes, 20% Verlust des BSP. Die Zeitung erwähnt jedoch nicht die noch verheerenderen Folgen der Krise für gewisse Anrainerstaaten, besonders Jordanien. Nachdem sie die katastrophale Wirkung der Sanktionen gegen Damaskus gerühmt hatten, sind viele Journalisten nun unfähig zu erklären, warum die Arabische Liga sie plötzlich einstellt. Aber das eigentliche Ereignis ist nicht die erteilte Erlaubnis für ausländische Beobachter – es gibt ja schon solche dort – sondern die Aufhebung der arabischen Wirtschaftssanktionen.

Schwarz auf weiß – Sie lagern zu Tausenden und Millionen in den geheimen Archiven der Regierungen, Militärs und Nachrichtendienste – streng geheime Dokumente, von denen die meisten nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken sollen. Sie zeugen von Verschwörungen und mörderischen Plänen, Intrigen und Folter, von menschenverachtenden Experimenten und satanischen Ritualen – und dies alles im unerschütterlichen Interesse einer verborgenen Machtelite.
Nur wenige dieser Zeugnisse gelangten bislang an die Öffentlichkeit, oft nach intensiven Recherchen durch Journalisten oder aber auch durch »abtrünnige« Insider, die selbst Teil des Systems waren und die verbrecherischen Aktivitäten nicht mehr länger billigen wollten. Die Wahrheitssuche hatte für sie allerdings zuweilen tödliche Folgen. Schwarz auf weiß

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3 Kommentare
  1. „Während das Auswärtige Amt von Reisen nach Syrien warnt….“

    Na klar, sonst käme glatt noch einer auf die Idee und fährt selber hin, um da nachzusehen.
    Soll angeblich recht problemlos laufen mit Touristenvisum.

    Vielleicht etwas off topic, aber irgendwie kam mir dieser Tage die Idee, eine Art „Wahrheitswette“ zu veranstalten. Vielleicht erhöht das ja Motivation und Budget für den einen oder anderen abenteuerlustigen Wahrheitsfreund, mehr zu tun als mit google, YouTube und angespitzter Maus von der warmen Stube aus möglich ist.

    Ich könnte mir das so vorstellen:
    A stellt eine Wette auf wie:
    „Ich glaube nicht, daß es möglich ist, binnen 4 Wochen durch Syrien von der Türkei nach Libanon zu fahren und Fotos von folgenden …. Plätzen zu machen“
    B hält dagegen: „ich werde das schaffen“

    Wenn ein paar Leute mit auf die Wetten aufspringen, könnte für B die Reise bald finanziert sein.

    Könnte sowas funktionieren?
    Es bräuchte imho eine Webplattform auf der das liefe (am Programmieren sollte es nicht scheitern, aber ich hab keine Ahung wie die Wettquotenbildung funktioniert), eine Art Schiedsgremium und einen Satz Spielregeln.

    Kriterien sollten in Anlehnung an wissenschaftliche / forensiche Vorgehensweise erstellt sein.
    Damit reift eine Fragestellung von der ersten Idee über eine Formulierungsphase, weiter in eine „Vermutungsphase“, in der Gebote gesetzt werde, in eine „Entscheidungsphase“, wenn beanspruchte Beweise auf ihre Stichhaltigkeit überprüft werden.

    Selbstverständlich würde das Ergebnis der Beweisprüfung, aber auch die Vorhergehenden Schritte, Web-öffentlich ablaufen.

    Es gäbe viele Fragen, die man auf diese Weise aufwerfen könnte, z. B. ….
    Gbit es Beweise für / gegen Chemtrailing?
    HAARP-Beben?
    Fälschungsspuren in 9/11-Videos?
    Flugzeuge ins WTC / ins Pentagon?
    Einflußmacht von …. XY…. auf YZ…

    „offenkundige“ Wahrheiten würden wohl anhand der Wettquoten schnell sichtbar.
    Echt knifflige Fragen bleiben lange offen, und sammeln (hoffentlich) zunehmend höhere Einsätze an. Damit wird die Motivation und damit ein ggf verfügbares Recherchebudget eben auch wachsen.

    Möchte jemand mit mir an dieser Idee weiter spinnen?
    Oder gibt es sowas schon irgendwo?

    Comments welcome.

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