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Adolf Hitler war in Liverpool und das ist kein Geheimnis!

14. Januar 2012

London. Dass Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß 1941 nach Schottland flog, um mit dem Herzog von Hamilton Friedensverhandlungen aufzunehmen, ist jedem Schulkind in Britannien ein Begriff. Bekanntermaßen landete Heß ja statt an der Tafel des Herzogs im Tower of London.

Dass aber der Führer selbst einmal Weihnachten in England feierte, sich monatelang in der Stadt Liverpool herumtrieb und im Poste House Pub unter den Einheimischen speiste, darüber geben die Geschichtsbücher keine Auskunft. Es ist, außerhalb Liverpools, das bestgehütete Geheimnis der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ein gut gehütetes Geheimnis oder nur eine freche Legende?

Von Peter Nonnenmacher – wienerzeitung.at/ gefunden bei Weltkrieg.cc

Schwägerin als Quelle
Oder die frechste Legende der jüngsten Vergangenheit. Da sind sich die Experten noch nicht ganz einig. Die einzige Quelle für Hitlers fünfmonatigen Aufenthalt in England ist nämlich seine 1969 verstorbene Schwägerin Bridget. In deren Memoiren – „Mein Schwager Adolf“ – ist der Besuch in allen Einzelheiten beschrieben.

Bridget, muss man wissen, war eine geborene Dowling aus Dublin und wohnte mit ihrem Gatten Alois vor dem Ersten Weltkrieg in Liverpool. Alois war Adolfs älterer (Halb-)Bruder. Er hatte irgendwann genug vom Kellnern und wollte ein Rasierklingen-Imperium begründen. Um sich diesen Traum zu erfüllen, bat er seine Schwester Angela um Beistand. Er schickte ihr ein Ticket, um sie aus Wien nach Liverpool zu holen.

An Angelas Stelle aber traf – so geht die Geschichte – in Liverpools Lime Street Station an einem Novembertag des Jahres 1912 mit dem 11.30-Uhr-Zug ein junger, verwahrloster Adolf Hitler ein. Der 23-Jährige, so heißt es, habe sich vor der Einberufung in Österreich drücken wollen. Bei der Verwandtschaft in Liverpool schlüpfte er unter. Er soll bis zum April des darauf folgenden Jahres in der Hitler-Wohnung in der Upper Stanhope Street Quartier bezogen haben.

Die Chronik dieses Besuchs, wohl noch vor jenem fatalen Heß-Flug aufgezeichnet, ist nun der Fachwelt nicht gerade neu. Die Memoiren tauchten in den 70er Jahren in Amerika auf, wohin sich des Führers Schwägerin während des Zweiten Weltkriegs (sicherheitshalber) verzogen hatte. Die Entdeckung der Papiere löste einigen Rummel aus. Seit ihrer Veröffentlichung 1979 sind renommierte Historiker höhnisch über sie hergezogen.

In England aber, das seine skurrilen Geschichten liebt, hat die Legende immer neue Blüten getrieben. Einem heiteren Roman, einem Bühnenstück, einer Doku fürs Fernsehen hat sie Stoff geliefert. In Liverpool selbst behaupten noch heute Leute, von ihren Großeltern etwas über den eigenartigen Mann vom Kontinent gehört zu haben, der sich im Laden an der Ecke mit Malstiften eindeckte. Überall will man Hitler gesichtet haben. In einer Eisbahn-Halle in der Stadt sollen zeitweise seine Schlittschuhe ausgestellt gewesen sein.

Neu aufbereitete Geschichte
Nun hat Mike Unger, ein früherer Chefredakteur der „Liverpool Daily Post“, in seinem neuen Buch „Die Hitlers von Liverpool“ das mysteriöse Stückchen Lokalgeschichte neu aufbereitet. Und ist, nach langwierigen Recherchen, zum Schluss gekommen, dass die Memoiren der Schwägerin Hitlers vollkommen ernst zu nehmen seien. Hitler was here, beteuert der Liverpooler. So darf man sich Hitler wieder in Bridgets Küche, wie sie ihn beschrieben hat, vorstellen? Den Neffen William auf dem Schoß? Über Deutschlands künftige Rolle in der Welt schwadronierend?

Vielleicht ja auch Hitler in seinem Zimmer, auf Santa wartend? Still und in sich gekehrt? Für die Welt verloren? Mit Sicherheit hätte der Gast aus Wien, wann immer ihm Alois etwas Geld gab, im Poste House Pub etwas getrunken. Und in Liverpools langen Winternächten wäre er allein den Mersey entlang spaziert. Viel Englisch konnte er ja nicht. Da gab es auch nicht viel zu reden.

Einmal, heißt es, habe Hitler es sogar auf eine Sightseeing-Tour nach London geschafft. Die Tower Bridge wollte er angeblich sehen. Auf der herumzulaufen wäre nun sicher viel lustiger gewesen, als seine Tage in jenem Männerheim in Wien zu vertrödeln, aus dem ihn eine pedantische Geschichtswissenschaft bis heute nicht entkommen lassen will.

Auch Historiker aber, wehrt man in Liverpool ab, können sich irren. Weder lässt sich (bisher) beweisen, dass Hitler auf der Insel war, noch lässt es sich widerlegen. Möglicherweise hätte man ja einmal ein Indiz gefunden, wenn es das Hitler-Haus in der Upper Stanhope Street noch gäbe. Das allerdings gibt es, dank Hitler, nicht mehr. Es ist von der Luftwaffe in Trümmer gelegt worden.

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12 Kommentare
  1. arno wahl permalink

    aber wen interessiert es eigentlich wo HITLER in dieser Zeit war ? in dem Buch „die Hitler’s“ wird
    die Familie ausfuehrlich beschrieben, mich interessiert alles eigentlich erst ab 1933, mit der „Hilfe“ Hindenburg’s wurde er Reichskanzler. Uebrigens hat mir DIE ZEIT mal einen Kommentar gestrichen und zwar zum Artikel „wie kam Hitler an die Macht“ : u.a; auch durch Spenden deutscher juedischer Mitbuerger und der ADOLF HITLER SPENDE DEUTSCHE BANK , ich solle (meinte die Zeitredaktion) dafuer Belege liefern Na sowas, von ihrem eigenen Archiv haben die jungen Onlinbe Redakteure offensichtlich noch nichts gehoert, DEUTSCHE PRESSE eben, ansonsten gibt die DIE ZEIT natuerlich qualifizierte Muehe.

  2. Mal den Film anschauen „Hitler*s amerikanische Geschäftsfreunde“. Ist sehr aufschlussreich.

    http://antizensur.wordpress.com/2012/01/14/hitlers-amerikanische-geschaftsfreunde-ard-doku/

    Und hier mal was zum Lachen. Die BRD GmbH macht sich lächerlich:

    Kein Aprilscherz: Staatsschutz ermittelt gegen Kopp-Autor Ulfkotte wegen virtueller Körperverletzung

    http://antizensur.wordpress.com/2012/01/14/kein-aprilscherz-staatsschutz-ermittelt-gegen-kopp-autor-ulfkotte-wegen-virtueller-korperverletzung/

  3. Nehmen wir mal an, Hitler war tatsaechlich Rothschildagent, wobei England und USA schon zum Rothschildimperium gehoerte. Warum musste England und USA , als Deutschland und Sowjetunion sich bekriegten, Sowjetunion unterstuetzen? England und USA haetten einfach Deutschland unterstuetzen koennen, dann haetten sie mit Hilfe von Deutschland die Sowjetunion besiegt, dann haetten sie damals schon ihren NWO perfekt gehabt. Es gaebe dann keine Macht dieser Welt, um die NWO zu stoppen.

    Nur weil Polskaweb einfach plump behauptet „Hitler war ein Spion“, langt fuer mich als Beweis noch lange nicht aus.
    Polskaweb ist auch sonnst hin und wieder sehr plump und somit nur mit Vorsicht zu geniessen.
    Um diese Frage zu klaeren, ist es hilfreich, wenn man fundierte Fakten als Basis benutzt, z.B. Gerd-Schultze Rhonhof.
    Gerd Schultze Rhonhoff ist fuer mich ein fundierter Fakt, stellt man diese These „Hitler war ein Spion“ mit den Beweisen von Herrn Rhonhoff, gegenueber, wird man schnell Widersprueche feststellen.

    Wem sollte ich mehr glauben, plumpe Behauptung von Polskaweb, ein Artikel eben mal in zwei Stunden hineingetippt, oder Herrn Rhonhoff, mit mehrere Jahre Recherche und Transparenz und Nachvollziehbarkeit in der Beweisfuehrung.
    Ich habe alle Kommentare gelesen, auch Lupo wiederholt nur Behauptungen, aber er liefert keine fundierten Beweise, dass Hitler ein Spion war.
    Dass Hitler kein Spion war, ich liefere Indizien-Beweise, basierend auf fundiertem Wissen wie z. B. Herrn Rhonhoff.

    http://moongu72.wordpress.com/2011/12/30/war-hitler-ein-spion/

  4. „War Hitler ein trojanisches Pferd ?” von Lupo

    Hab diesen Artikel und Kommentare dazu gelesen. Demnach war Hitler ein Rothschildspion und Zionist mitsamt der Fuehrungsriege, also auch Rudolf Hess, den ihr sueffisant Anna? genannt habt.
    Es gibt bei dieser Version mehrere Widersprueche, eins moechte ich kurz erwaehnt haben, wenn Hess ein Zionist war, warum haben die Zionisten ihn lebenslaenglich eingesperrt?

    Ich glaube, da hat man euch auf total falschem Pfad geschickt. “ Hitler war ein trojanisches Pferd” ist eine These, dass logisch betrachtet nicht haltbar ist.

    Hess war sehr wahrscheinlich bis zu seinem Tode ein Patriot durch und durch.
    Er musste „verstorben“ werden, damit er die Wahrheit nicht erzaehlen sollte.

    Solche heikle Fragen geht man besser auf Basis von solidem Fundament an. Nachfolgend eine Methode von Gerd-Schultze Rhonhoff, in dem er aufzeigt, dass die vermeintliche „Schweinehundrede“ von Hitler gefaelscht waren. 😉

    http://moongu72.wordpress.com/2011/12/22/gefaelschte-hitler-rede/

    • Danke an moongu, ich verehre auch Gerd-Schultze Rhonhoff, hab aber auch bei ihm schon Widersprüche entdeckt, trotzdem bleibt er einer der Besten, obwohl er kein gelernter Historiker ist. Das mit der „Schweinehundrede“ kenn ich auch, danke dafür!

  5. Guido Knapp permalink

    Hitler war über den Psychiater Sigmund Freund, in dessen Praxis ein Bild von Hitler hing, mit dem Tavistock Institute verbunden. Hitler hatte dadurch Kontakt mit den Anglozionisten, daher konnte er es nicht fassen, als England ihm den Krieg erklärte. Er erkannte nicht, welche Absichten die Engländer tatsächlich mit Deutschland hatten, da half es auch nichts, als Hitler zu Beginn des Krieges in Nordfrankreich die Panzer stoppen ließ, damit die englische Armee über den Ärmelkanal entkommen konnte. Mit dem provozierten Ostfeldzug war die Falle zugeschnappt, Konkurrent Deutschland sollte endgültig zerstört werden und das neugeschaffene Israel sollte fortan als Brückenkopf den Einfluss des Empires im Nahen Osten sichern. Von der Totalvernichtung der Deutschen (Morgenthauplan) ließ man nur ab, weil man ihre Arbeitskraft für den Aufbau der amerikanischen und israelischen Wirtschaft brauchte.

    Dieses Muster zeigte sich später auch in Südamerika und im Nahen Osten, viele Diktatoren kamen nur mit Hilfe der USA und England an die Macht. Diktatoren, die dann später ein Eigenleben entwickelten, wurden zu Schurken erklärt und bekämpft, um dann eine neue Marionette installieren zu können.

    • Danke Guido, knapp kurz und schmerzlos dargelegt, sagt Maria Lourdes!

    • Guido Knapp permalink

      Der Psychiater hieß natürlich Sigmund Freud, nicht Freund.

      Wenn man sich die Leute in Hitlers Umfeld anschaut, kommt man zu dem Schluss, dass diese von den Anglozionisten zum Zwecke der Kontrolle Hitlers eingesetzt wurden. Sein Leibfotograf Heinrich Hoffmann hatte über seinen Lehrer Emil Otto Hoppé Kontakte zum englischen Königshaus, Hitlers Chauffeur Emil Maurice und sein Leibarzt Theodor Morell waren Juden, Hitlers Sekretär Martin Bormann war mit der Jüdin Gerda Buch verheiratet. Sogar Adolf Eichmann, ein Angestellter von Rockefellers Firma Standard Oil, und Heinrich Himmler, dessen Nichte einen Israeli heiratete, stehen in Verdacht, Juden zu sein. Auch das Aussehen von Aufhetzer Julius Streicher („Der Stürmer“) hätte dem Rassisten Hitler verdächtig vorkommen müssen oder war Hitler nachsichtig, weil er selbst Vierteljude war?

      Hitlers Großmutter Anna Schicklgruber erhielt 14 Jahre lang vom jüdischen Bankier Frankenberger Alimente, um dieses Geheimnis zu bewahren, errichtete Hitler in seinem Herkunftsgebiet im niederösterreichischem Waldviertel den größten Truppenübungsplatz Europas, Unterlagen wurden vernichtet und die Bewohner in alle Richtungen zerstreut.

      So gesehen leitet sich der Begriff NAZI eher von National-Zionisten und nicht von National-Sozialisten ab, denn dann hieße die Abkürzung NASO.

      http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/08/26/theodor-morell-der-leibarzt-adolf-hitlers-und-seine-folgen/
      http://okkulte-nazis.blogspot.com/

  6. arno wahl permalink

    nun, ich glaube noch nie wurden wir so belogen wie um die Entstehung und Fuehrung des III.Reiches, gravierende Fehler wurden gemacht da ist klar, ich schaue mal ab und zu in das
    Buch von DAVID IRVING „Hitlers Weg zum Krieg“ und dieser war ja schon durch den VERSAILLER
    VERTRAG absolut vorgprogrammiert und zwar durch ENGLAND , ein zweiter Dreissigjaehriger Krieg sozusagen (1915-1945) und nach der Rechtssprechung der NUERNBERGER PROZESSE
    waeren sowohl CHURCHILL aus auch sein Bomber-Malor HARRIS (heute) Kriegsverbrecher, es
    ist schade, dass hierueber so wenig diskutiert wird meine Ich. lehrreich sind die 7 BAENDE : „die Geheimreden Churchill’s 1938-1944 blanker Hass ! wollte die Buecher mal bei ebay verkaufen aber sie wurden NICHT angenommen, schade eigentlich !

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