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Griechenland Pleite Gründe: Panzer für Griechenland trotz Pleite.

19. Januar 2012

Athen hängt am Tropf von EU und IWF, muss Renten kürzen und Zehntausende Staatsbedienstete entlassen. Trotzdem erhöht die Regierung die Rüstungsausgaben und will 400 US-Panzer übernehmen.

Umsonst, aber nicht kostenlos. Quellen: handelsblatt.com – haz.de –

Die Objekte der Begierde stehen im US-Bundesstaat Nevada, unweit des Spielerparadieses Las Vegas: über tausend ausgediente Panzer des Typs M1A1 Abrams hat die US Army hier abgestellt.

Foto: Khalid Mohammed/AP/dapd

Die meisten wurden bereits nach dem ersten Golfkrieg 1991 ausrangiert. Die trockene Wüstenluft schützt die eingemotteten Kriegsmaschinen vor Korrosion.

Doch schon bald könnten die Motoren wieder aufheulen und die Panzerketten rasseln. Es gibt nämlich einen Interessenten für die Abrams-Tanks.

Ausgerechnet das hoch verschuldete Griechenland, das am Abgrund des Staatsbankrotts steht, will rund 400 Panzer von den US-Streitkräften übernehmen und in Dienst stellen.

Die Athener Regierung muss die Renten kürzen und Zehntausende Staatsbedienstete entlassen, der griechische Finanzminister steht bei Baufirmen und Lieferanten mit 6,6 Milliarden Euro in der Kreide, in den Schulen fehlt es an Schulbüchern, in den staatlichen Kliniken mangelt es mitunter sogar an Mullbinden, und die Streitkräfte schulden der Raffineriegesellschaft Hellenic Petroleum einen zweistelligen Millionenbetrag für gelieferte Treibstoffe.

Modernste Waffen für griechische Armee

ZDF HEUTE berichtete schon am 2.5.2010

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One Comment
  1. Catweazle permalink

    Gibt doch einen triftigen Grund für die Anschaffung der Panzer. Man muss sich schließlich vor einem alliierten Land schützen, nämlich der Türkei. Ja diese Nato-Partner sind für jedes Schurkenstück zu haben. Den Ami wird es freuen, er spart sich die kostspielige Entsorgung der alten Maschinen. Da dürften noch einige verstrahlt sein von der Uranmunition. Immerhin bekommen die Griechen die Panzer für lau, müssen aber die Transportkosten selber berappen. Nur wie sie die Biester unterhalten wollen wissen die selber nicht so recht. Vermutlich wird der Servicevertrag den sie mit den USA unterzeichnen müssen ein paar tausen Seiten lang sein und so schön kompliziert geschrieben sein wie die Cross-Border-Leasingverträge die vielen Deutschen Städten inzwischen viele Millionen gekostet haben. Was solls, wer mit den Amerikanern Geschäfte macht hat es einfach nicht besser verdient.

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