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Italien Steuerfahndung: Steuerfahnder sorgen für Schlagzeilen und Kapitalflucht steigt extrem!

31. Januar 2012

Mindestens 11 Milliarden Euro sind im letzten Trimester illegal aus Italien geschafft worden. Dies behauptet Attilio Befera, Direktor der italienischen Steuerbehörden in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung «La Repubblica».

Steuerfahndung mit immer drastischeren Mitteln

Seit die italienische Regierung – unter der Führung Mario Montis – der Steuerflucht den Kampf angesagt hat und seit Anfang Jahr zu drastischen Mitteln greift, hat die Kapitalflucht aus Italien sogar zugenommen: An der Grenze zur Schweiz hat die Beschlagnahmung von Bargeld um 50 Prozent zugenommen. Laut der italienischen Steuerbehörden wird aber nicht nur Bargeld in die Schweiz, sondern auch Gold geschmuggelt. So stieg die Ausfuhr von Goldbarren im letzten Trimester um 30 bis 40 Prozent.

Die Kapitalflucht aus Italien sei dermassen gross, «dass einige Schweizer Banken begonnen haben, Hotelschliessfächer zu mieten, weil sie nicht mehr im Stand sind, die abnorme Menge an Aufträgen aus Italien zu verarbeiten», sagt Attilio Befera. Diese Aussage konnte auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet weder von verschiedenen Banken noch Hotels bestätigt werden.

Fast täglich sorgt die italienische Steuerfahndung mit Überraschungskontrollen für Schlagzeilen. Anfang Jahr stürmten Steuerfahnder den Nobelskiort Cortina D’Ampezzo, es folgten Kontrollen in der ligurischen Luxusdestination Portofino und am vergangenen Wochenende traf es die Betreiber des Mailänder Nachtlebens: Rund 115 Lokale wurden geprüft, etliche finanzielle Missstände dabei aufgedeckt.

Im Frühling geht es erst richtig los

Richtig zittern müssen Steuerhinterzieher aber im Frühling, wenn, so Befera, «die grosse Wende» stattfindet. Denn seit dem 1. Januar dieses Jahres ist in Italien der Supercomputer «Serpico» im Einsatz, der für die Steuerbehörde Millionen von Finanzdaten analysiert und vor allem auch sämtliche Bewegungen von Kontokorrenten, Rechnungen und Besitztümer registriert. Im Frühling wird Serpico diese Daten mit den aktuellen Steuererklärungen der Italiener vergleichen. Schlägt der Supercomputer Alarm, stürmt die Steuerfahndung los. Die politische Rechte empört sich derweil über Beferas «Big-Brother-Massnahmen», doch die Nummer eins der Steuerkommission lässt sich nicht beirren: «Es ist höchste Zeit, dass Italien in Steuerfragen ein normales Land wird.»

Quelle: Tagesanzeiger.ch

2 Kommentare
  1. Waffenstudent permalink

    PUTIN STRAFT MICH LÜGEN:

    Der europäische Haftbefehl – Sullas Massensuskribtionen

    PROLOG:

    „Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.“

    Hans Herbert von Arnim, Professor für öffentliches Recht und Verwaltungslehre in Speyer

    SEHR GEEHRTER CHEF!

    Vorab sei die Frage gestellt: „Worin besteht der Unterschied zwischen Sullas
    Massensuskribtionen aus dem Jahre 82 ante Christum natum und dem
    Europäischen Haftbefehl von 2005 post Christum natum?“ Um Antwort wird
    gebeten!

    Zum wirtschaftlichen Aspekt des Europäischen Haftbefehls ist zu sagen, daß
    dieses Gesetz den multinationalen Großkonzernen ein perfektes Handwerkszeug
    liefert, mit dem der lästige Emporkömmling auf ganz elegante Weise und
    besser denn je, platt gemacht werden kann. Der Großchemiekonzern braucht
    doch nur noch dafür zu sorgen, daß die Verantwortlichen eines neuerdings
    lästig werdenden und aufstrebenden Pharmabetriebes mit Hilfe eines
    konstruierten Straftatbestandes ans Ausland abgeliefert werden. Und weil der
    dortige Gesetzgeber Zugriff auf das Vermögen der Deliquenten hat, ist die
    bis dato gesunde Liquidität des Konkurrenzpharmaunternehmens schlagartig
    ruiniert.

    Hinzu kommt, daß keine Bank mehr einem Firmenchef Geld leiht, wenn die
    Gefahr droht, daß dieser plötzlich und ganz unerwartet aufgrund von
    Falschaussagen in irgendeinem europäischen Gefängnis landet. Grundsätzlich
    werden mit diesem Gesetz jeder Manipulation Tür und Tor geöffet. Was
    geschieht, wenn in der nächten Fußballsaison der ganze Sturm des amtierenden
    deutschen Fußballmeisters in der Rückrunde wegen noch zu beweisender
    Zungenküsserei mit holländischen Meisjes am vorvorletzen Oktoberfest in den
    Niederlanden vor Gericht erscheinen muß?

    Praktisch kann man jetzt jeden mit getürkter Anschuldigung aus dem Verkehr
    ziehen. Wenn der gute Außendienstler des Mitbewerbers mitsamt der Sekretärin
    und Chefgeliebten stören, so ist das zukünftig nur noch ärgerlich und
    lästig, aber kein wirkliches Problem mehr; denn neue Detekteien werden
    gründlich daran arbeiten, daß alle per Europäischem Haftbefehl erst einmal
    in den Knast kommen. Das ganze ist ein Rückfall ins finsterste Mittelalter
    und führt zu einer neuen Form von Sklaverei.

    NACHTRAG:

    Sehr geehrter Herr Ulrich Beck, sehr geehrter Herr Antony Giddens!
    Liebe Schreiberlinge!

    Hier mein Kommentar zu Ihrem heute am 1.Oktober 05 in DER WELT erschienenen
    Artikel, „Europa kann nicht auf den Ruinen der Nationen errichtet werden“
    auf den Sie ausdrücklich um Antwortschreiben gebeten haben.

    Leider wurde die große und einmalige Chance vertan, dafür die Grundlage zu
    schaffen, daß alle Europäer sich untereinander mit Ehrfurcht und Würde
    begegnen.
    Ein Europa kann dauerhaft nur funktionieren, wenn es von allen Bürgern als
    eine Verbesserung der alten Ausgangsposition empfunden wird. Und das ist
    nicht der Fall! Europa, das sind Tabus, Ausnahmen, Diktate, bewußt nicht
    geöffnete Staatsarchive und Alliierte Propagandalügen, die von den Besiegten
    seit 1914 nicht diskutiert werden dürfen. Die alten Werte hat man derart auf
    den Kopf gestellt, daß Treue zum Verrat, Ehre zur Käuflichkeit und Lüge zur
    Wahrheit sowie die Familie zum Pornoclub wurden. Die Achtung und Würde vor
    den verschiedenen eigenen überkommenen Kulturen wurde ersetzt durch den
    ununterbrochen Tanz um das goldene Kalb. Die traditionellen Klein-
    Mittelschichten werden mit Chalmaienklang ex Kathedra in die verelende
    Tagelöhnergesellschaft geführt. Dort wo früher vier Kühe eine Großfamilie
    satt machten, da lebt heute ein Bauer mit einigen hundert Rindern, der nicht
    mehr in der Lage ist, seine Frau und die beiden Kinder ordentlich zu
    ernähren. Und gekrönt wird der Europahumunkulus schließlich vom gelobten
    Europäischen Haftbefehl, des verkommensten und asozialsten aller
    Regelwerke, das sich je ein krankhaftes Menschenhirn erdachte. In jeder
    funktionierenden Familie ist es selbstverständlich, daß der eine sich
    schützend vor den anderen stellt. Aber ein Menschengebilde, das seine
    tapfersten Söhne, ob sie nun schuldig oder unschuldig sind, freiwillig an
    den Gegner ausliefert, ist höchst verachtenswert und wird nie funktionieren.
    Wenn ich Sie verehrte Schreiberlinge höchst elegant aus dem Verkehr ziehen
    will, so ist das zukünftig gar kein Problem mehr. Denn bald brauche ich Sie
    nur noch hinterlistig in ein Europäisches Land einzuladen, in dem die
    bezahlten Gauner und Lügner bereits auf Sie warten! Und den Beweis, daß Sie
    ein körperbehindertes Kind vergewaltigt haben, den erbringe ich allemal. Und
    dann wird auch Sie niemand mehr schützen können, und Ihre Kinder, Verwandten
    und Freunde werden sich vermeintlich zu Recht höchst angewidert von Ihnen
    abwenden und vor Ihnen ausspucken. Ich bete täglich zu den Göttern, daß
    dieses Europa möglichst gestern sang- und klanglos zum Orkus hinab geht, und
    ich muß kotzen, wenn ich sehe, wie die Völker Europas sich ganz freiwillig
    verkaspern und versklaven lassen, und die alten Herrengeschlechter zum
    modernen Lumpengsindel verkommen.

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